Am 1. Januar 2010 trat das Abkommen zwischen China und der ASEAN über die Bildung einer Freihandelszone, der CAFTA, in Kraft. Mit der CAFTA soll eine neue Ära einer verbesserten wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen der VR China und den ASEAN-Ländern beginnen. Für den Ausbau des innerasiatischen Handels bieten sich damit Vorteile und weitere Potenziale.
Längst ist die Textilindustrie nicht mehr der dominierende Wirtschaftszweig auf Taiwan. Hersteller auf dem chinesischen Festland und zunehmend in Süd- und Südostasien machen Taiwanern Konkurrenz. Nur durch Innovation kann sich die Branche auf der Insel auch in Zukunft behaupten.
Kopenhagen ist eine gute Basis, um im weltweiten Umweltschutz und Kampf gegen die Klimaerwärmung ein weiteres Stück voranzukommen. Die Übereinstimmung, dass dabei alle Länder gemeinsam handeln müssen, ist das positive Ergebnis der Konferenz im Dezember. Darüber, was Taiwan leisten kann, sprach ChinaContact in Taipei mit dem taiwanischen Minister für Umweltschutz, Shen Shu-Hung.
Seit Mitte 2008 hat sich an der Taiwan-Straße viel bewegt. In bisher vier Verhandlungsrunden haben sich China und Taiwan auf eine Reihe von Vereinbarungen geeinigt, die zur Entspannung in den Beziehungen und Erleichterung in der wirtschaftlichen KooÂperation geführt haben. Nun liegt ein nächster großer Brocken auf dem Verhandlungstisch.
Mitte Dezember wurde ein von der chinesischen Regierung erarbeitetes Präferenzsystem zur Beschränkung des Zugangs ausländischer Unternehmen zu öffentlichen Ausschreibungen bekannt. Ziel der so genannten »National Indigenous Innovation Product Application Procedures« ist es, »Innovation made in China« bevorzugt bei öffentlichen Ausschreibungen zu berücksichtigen.
Vor einem Jahr zog ein spektakulärer Brand in Pekings Central Business District (CBD) die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf sich. Und gerade mal zehn Jahre ist es her, dass Peking den CBD rund um die dritte Ringstraße einweihte. Zurzeit wird er von der Jianguomenwai Dajie im Süden, der Chaoyang Lu im Norden, der Dongdaqiao Lu im Osten und der Xi Dawang Lu im Westen begrenzt. Zurzeit? Ja. Denn der CBD wird weiter wachsen.
Die chinesische Hauptstadt sucht nach Wegen, um sich vor allem wirtschaftlich neu zu positionieren und damit sowohl im nationalen als auch im internationalen Standortwettbewerb zu punkten. Peking will in den kommenden Jahren zu einem modernen Hightech- und Dienstleistungszentrum werden, das Maßstäbe setzt.
Jetzt ist es (fast) amtlich. Sieben Jahre war Deutschland »Exportweltmeister«. Im vergangenen Jahr hat China Deutschland erstmals diesen Rang abgelaufen.
Waren im Wert von 830 Milliarden Euro hat China nach Angaben der Zollverwaltung 2009 exportiert. Der Bundesverband Groß- und Außenhandel schätzt dagegen die deutschen Ausfuhren für das vergangene Jahr auf 816 Milliarden Euro. Bestätigen sich diese Zahlen, wäre die Wachablösung auf dem Thron des »Exportweltmeisters« perfekt.
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